Nachkriegszeit – nicht für alle gleich gut

Was die Gerda über die Nachkriegszeit erzählt – die Nachkriegszeit Als wir noch in Salem waren hieß es irgendwann, dass der „Feind“ kommt. Auf dem Gelände in Salem gab es einen Keller voll mit Zigaretten, Tabak und Wein. Weil der „Feind“ kam, wurde diese Ware freigegeben. Mein Bruder Otto und ich gingen zunächst und holten

Bomben auf Hochdorf

Nach der wörtlichen Tonaufzeichnung vom 22.März 2018 von Christoph Lang-Jakob – zur besseren Lesbarkeit stellenweise, aber ohne Veränderung der inhaltlichen Aussage von Wolfgang Varges verändert. Erinnerungen von Gerda Fiand, geb. Weisel, geboren am 13.03. 1931, hatte 12 Geschwister. Ihr Elternhaus war ein Haus an der Ecke zum Sportplatz in Richtung Pappelweg. Das war schon das

Erinnerungen von Hauptlehrer Müller

Es gab auch damals ein paar überlieferte Bräuche. So war es hier üblich, daß Obstbäume am Vorabend vor Weihnachten beim sogenannten Feierabendläuten jeweils mit einem Strohseil umbunden werden. Den Grund dafür hat Hauptlehrer Müller aber nicht benannt. Wenn es darum geht, wovon die Bewohner von Hochdorf gelebt haben: Die Einwohner beschäftigen sich hier mit Ackerbau

Hochdorfer Theateraufführungen

Mechthilde Schatz erinnert sich: So 1958/1959 an hat unser damaliger Schulleiter, der Herr (Helmut) Seidl begonnen, mit den Vereinen zusammen zunächst zu Weihnachten das Weihnachtsevangelium als Theaterstück aufzuführen. Schauspieler waren meistens die Mädchen aus dem Kirchenchor und die Jungs vom Musikverein oder vom Gesangverein. Ja, die Vereine haben da mitgemacht. Das Wichtigste war einfach, dass

Baden im Michael Denzlinger Haus

Mechthild Schatz erzählt: Das Michael Denzlinger Haus wurde 1952 gebaut – also nach dem 2. Weltkrieg. In diesem Haus waren unten im Keller Badekabinen eingerichtet worden und da ist man im hinteren Eingang rein. Da wo jetzt der Eingang vom Familientreff ist. Rein und runter in den Keller. Weil ich ein Mädchen war, meine Geschwister

Arbeit, Holz machen und der Schlachttag

Schweine und die Kleintiere wurden im Hof geschlachtet. Das war damals noch so erlaubt. In Hochdorf gab es zwei Männer, die in den Wintermonaten Hausschlachtungen durchführten („metzgten“). Unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg durften die Deutschen keine Schusswaffen besitzen. Das galt auch für Metzger. Die Schweine wurden deshalb mit einem großen Zimmermannsnagel und großen Vorschlaghammer betäubt

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