Arbeit und Beruf

Ja, wovon haben Menschen in Hochdorf gelebt? Eins ist sicher: Hochdorf war kein reiches Weindorf und hatte auch keine übermäßig fruchtbaren Äcker. Es gab viel Wald (Mooswald), viel Feuchtgebiet (Riedmatten). Also hat sich über 1250 Jahre ein Bauerndorf mit etwas Viehhaltung, etwas Getreide und Gemüse und viel Holzwirtschaft entwickelt. Bis vor einigen Jahren kam noch

Hochdorfer Bauernhöfe

Von Franz Gretzmeier. Bis etwa 1950 bestand Hochdorf aus einer Ansammlung von Grundstücken mit einem kleineren oder größeren Bauernhof. Ein Stall, eine Scheune und ein Schweinestall waren angebaut oder standen separat. Je nach Größe des Bauernhofes waren im Stall 2 bis 10 Milchkühe, deren Kälber und oft noch 2 Ochsen, die als Zugtiere dienten. Manche

Arbeit, Holz machen und der Schlachttag

Schweine und die Kleintiere wurden im Hof geschlachtet. Das war damals noch so erlaubt. In Hochdorf gab es zwei Männer, die in den Wintermonaten Hausschlachtungen durchführten („metzgten“). Unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg durften die Deutschen keine Schusswaffen besitzen. Das galt auch für Metzger. Die Schweine wurden deshalb mit einem großen Zimmermannsnagel und großen Vorschlaghammer betäubt

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