Unsere kleine Dorfschule (Volksschule)

Meine Hugstetter Großmutter erzählte, dass in ihrer Kindheit eine Dorfschule nur 7 Schuljahre hatte. Da Hochdorf ein Nachbardorf von Hugstetten ist, kann man davon ausgehen, dass es in Hochdorf auch so war. Von meiner Mutter weiß ich, dass es nach dem 1. Weltkrieg 8 Schuljahre waren. Im „kleinen“ Hochdorf gab es früher pro Schuljahr nur

Nachkriegszeit – nicht für alle gleich gut

Was die Gerda über die Nachkriegszeit erzählt – die Nachkriegszeit Als wir noch in Salem waren hieß es irgendwann, dass der „Feind“ kommt. Auf dem Gelände in Salem gab es einen Keller voll mit Zigaretten, Tabak und Wein. Weil der „Feind“ kam, wurde diese Ware freigegeben. Mein Bruder Otto und ich gingen zunächst und holten

Bomben auf Hochdorf

Nach der wörtlichen Tonaufzeichnung vom 22.März 2018 von Christoph Lang-Jakob – zur besseren Lesbarkeit stellenweise, aber ohne Veränderung der inhaltlichen Aussage von Wolfgang Varges verändert. Erinnerungen von Gerda Fiand, geb. Weisel, geboren am 13.03. 1931, hatte 12 Geschwister. Ihr Elternhaus war ein Haus an der Ecke zum Sportplatz in Richtung Pappelweg. Das war schon das

Erinnerung an das Kriegsende 1945

Am 8. Mai 1945 endete der 2. Weltkrieg. Wir redeten mit Albert Kehrer (83) aus der Straße Zur March. Er erlernte, wie bereits sein Vater den Beruf des Gärtners. Über viele Jahrzehnte war er dann in der Brauerei Ganter für die Außenanlagen zuständig. Am 8. Mai 1945 waren Sie acht Jahre alt. Können Sie sich

Baden im Michael Denzlinger Haus

Mechthild Schatz erzählt: Das Michael Denzlinger Haus wurde 1952 gebaut – also nach dem 2. Weltkrieg. In diesem Haus waren unten im Keller Badekabinen eingerichtet worden und da ist man im hinteren Eingang rein. Da wo jetzt der Eingang vom Familientreff ist. Rein und runter in den Keller. Weil ich ein Mädchen war, meine Geschwister

Arbeit, Holz machen und der Schlachttag

Schweine und die Kleintiere wurden im Hof geschlachtet. Das war damals noch so erlaubt. In Hochdorf gab es zwei Männer, die in den Wintermonaten Hausschlachtungen durchführten („metzgten“). Unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg durften die Deutschen keine Schusswaffen besitzen. Das galt auch für Metzger. Die Schweine wurden deshalb mit einem großen Zimmermannsnagel und großen Vorschlaghammer betäubt

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