Politik

Die wichtigste politische Entscheidung in den letzten 125 Jahre war ohne Zweifel die Eingemeindung in die Stadt Freiburg.


Aber auch vor und nach diesem entscheidenden Jahr 1973 gab es in der Ortspolitik Spannendes. Aktuell ist es der Anschluss des Gewerbegebietes an die Autobahn (Bebelstraße).

Vor einigen Jahren wurde heftig über die Gestaltung der neuen Ortsmitte (Högebrunnen-Platz) diskutiert. Auch das fehlende Bürgerhaus (Michael-Denzlinger-Haus) oder die drohende Schließung des Hallenbades waren immer wieder Anlass zu politischem Ringen um den vermeintlich besten Weg.

In Hochdorf wurde schon immer viel diskutiert und auch gestritten. Hast Du Dich mal gefragt, warum die Breisgau S-Bahn (Eisenbahn) zwar durch Hochdorfer Gebiet fährt, wir aber trotzdem keinen Bahnhof haben. Es wurde lange diskutiert und dann abgelehnt. Ähnliches kann man auch zum fehlenden Strassenbahnanschluss sagen.

Und manch eine Diskussion hat aus heutiger Sicht auch zu sehr, sehr positiven Ergebnissen geführt. Da ist die Verhinderung der Rotte Deponie auf dem Bergle zu benennen. Das war 1993. Es lohnt sich also, sich auch vor Ort politisch zu engagieren.

Ein noch wichtigerer Erfolg ist zwar schon ein paar Jahre her, aber tatsächlich gab es mal die Idee aus der Stadtverwaltung, Hochdorf mit einer Hochhaus-Wohnsiedlung für weitere 25.000 Einwohner zuzupflastern.  Geplant war das Neubaugebiet da, wo jetzt das Naturschutzgebiet in Richtung S-Bahn Stecke ist. Glück gehabt? Nein: Der Widerstand in Hochdorf und auch der March war so groß, dass nichts draus wurde. Aber einen schönen Namen hatte sich die Stadt für das Monsterprojekt ausgedacht. Regio Friburgensis.

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